06.
Dezember
2007
weihnacht
zwischen funkelnden sternen schimmert silbrig der mond
wo schon immer der mann mit dem mondgesicht wohnt
der versonnen besungen noch im traum uns geklungen
la-le-lu, nur der mann im mond schaut zu…
an der wahrheit zerreißt diese stille idylle
wächst erkenntnis des grauens in hülle und fülle
ach wie weihnachtlich glänzet die adventliche welt
und wie je wird vor weihnacht ein bäumchen gefällt
an den lichtern der kerzen wärmen sich unsre herzen
süßer die glocken nie klingen…
doch die wahrheit zerreißt diese warme idylle
denn da draußen die welt ist ein schrei in der stille
und vom sternengefunkel kriecht kälte herab
weht die weihrauchvernebelte weihnacht ins grab
so sind schmerzen und trost ineinander verwunden
seit geschundene seelen die weihnacht gefunden
6. Dezember 2007, 08:53



