Nicht ganz dicht; immer versucht, Verse zu suchen. Nie ganz dicht, was dabei entsteht… »
03.
Februar
2007
ein graues morgenlied
einsam verwehen lichter am fernen horizont
die krähen ziehen dichter, noch eben schien der mond
und zwischen alten bäumen als rinnsal nacht verlief
ich tauche aus den träumen, du atmest still und tief
die welt scheint zu erwachen, aschfahl und trüb das licht
von ferne klingt ein lachen, die sonne ist es nicht
der tag beginnt zu lärmen, kaum, dass tag morgen traf
ich suche dich zu wärmen, zu hüten deinen schlaf
das nirgendwo der träume in dichtem nebel bleibt
wo draussen auf dem flusse des lebens schute treibt
mein herz beginnt zu jagen, die schläfen pochen wild
doch wenn mich ängste plagen, wirst du mir schutz und schild
das leben hat erbarmen, dass es dich zu mir rief
liegst du in meinen armen und atmest still und tief
so wärmst du meine seele, bis mir die sonne scheint
kaum, dass ich dich erwähle, nur noch der himmel weint
3. Februar 2007, 09:35
23.
Januar
2007
kanthölzerne erkenntnis
als verkannte provokanten
provozierten alte tanten
sie sich hoffnungslos verrannten
weil sie keine ziele kannten
23. Januar 2007, 08:28
21.
Januar
2007
ungestempelt
ach, gebt mir keinen stempel
sagt mir nicht, was ich bin
nehmt alles, was mich ausmacht
doch bitte einfach hin
der eine sucht die schübe
die ihn im leben treiben
der andre will viel lieber
in ladens schüben bleiben
wird glücklich und zufrieden
mit den schablonen alt
den einen aber lassen
schubladenfragen kalt
ich weiß, dass ich ein träumer
und immer suchend bin
doch gibt die stete unruh
erst meinem leben sinn
so gebt mir keinen stempel
sagt mir nicht, was ich bin
nehmt alles, was mich ausmacht
doch bitte einfach hin
21. Januar 2007, 09:05
19.
Januar
2007
ein einzger sturm
die wetter sind aus andrem holz
sie brechen tumben technikstolz
kaum dass nur ihre winde wehen
bleibt unsre stolze technik stehen
19. Januar 2007, 09:03
18.
Januar
2007
ungefragt
und immerzu verrinnt
was lieb uns war
am herzen lag
sekunde um sekunde
und ungefragt beginnt
ein neues jahr
ein neuer tag
und neu schlägt stund um stunde
und dunkelheit gewinnt
manch graues haar
so ungefragt
drum liebe wag
sie heilt dir manche wunde
18. Januar 2007, 08:21



